Bücher & Sonntage | Der Podcast für alle, die Bücher lieben!

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Transkript

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00:00:02: Herzlich willkommen beim Bücher- und Sonntagepodcast.

00:00:06: Das sind zwei Dinge, die ohne jeden Zweifel zusammengehören!

00:00:11: Ich bin Julia Tsichank – Autorin von Jugend- und Liebesromanen.

00:00:16: Mehr über mich und meine Bücher sowie spannende Extras findest du auf meiner Website unter juliatsichank.de.

00:00:25: Und jetzt wünsche ich dir ganz viel Spaß mit der heutigen Episode.

00:00:35: Wie schön, dass du auch am heutigen Sonntag wieder eingeschaltet hast.

00:00:39: Und heute gibt es eine Premiere im Podcast denn ich habe meinen ersten Singer-Songwriter zu Gast und ja... Ich hab mich einfach riesig gefreut das sich dieses Thema jetzt auch mal podcast abdecken kann!

00:00:54: Denn wie du da weißt versuche immer über den Tellerrand hinauszuschauen.

00:01:00: Deswegen hatte ich auch schon eine Lürikerin zum Beispiel im Podcast oder es ging schon um Übersetzungen.

00:01:07: Und ja, heute soll sich eben um das Thema Songs schreiben drehen.

00:01:11: also wir haben natürlich hier auch wieder das Thema Writing.

00:01:15: wie sollte es auch anders sein bei Büchern Sonntage?

00:01:18: aber eben zum ersten Mal habe ich einen Musiker im Podcast und zwar Talermusik.

00:01:26: Das ist nämlich der Name unter dem du Tobias Überall auf Spotify und YouTube, wo man sonst noch Musik hören kann findest.

00:01:35: Also Taler-Musik!

00:01:38: Und ja es war für mich ein unglaublich interessantes Gespräch denn ich habe festgestellt das ist wahrscheinlich in allen kreativen Berufen doch recht ähnlich abläuft.

00:01:49: also es gab total viele Parallelen zwischen der Entstehung meines Songs veröffentlichen und dem Struggle, Umsichtbarkeit und Marketing mit der Entstehung von einem Buch.

00:02:02: Also ich kann mich schon wirklich wohl und auch interessant eben dass es da doch so viele Parallelen gibt und ja das die Kreativität uns eben noch alle miteinander verbindet.

00:02:16: Ja ich habe ja auch schon für romane Songs geschrieben.

00:02:19: allerdings muss ich dazu sagen dass noch keiner von diesen zwei Romanien veröffentlicht worden ist und deswegen Das war nicht jetzt das Thema auch natürlich für mich persönlich nochmal interessant und werde vielleicht auch bei hingehend meine reingesriebenen Songtexte noch mal ein bisschen überarbeiten.

00:02:37: Und ja, wie du es schon siehst kann man Songwriting definitiv auch für Bücher nutzen und was ich dabei auch festgestellt habe also bei den Songs die ich eben für meine Romane geschrieben habe dass ist eine durchaus Herausforderung ist, die Lyrics so präzise zu schreiben.

00:02:59: Also man hat ja wirklich kaum Platz um jetzt so seine Geschichte zu erzählen sondern man muss hier wirklich auf den Punkt formulieren um die Emotionen zu transportieren und man lernt quasi alles Überflüchtige rauszustreichen.

00:03:14: oder ich habe hier auch ein sehr schönes Zitat für dich.

00:03:17: um es mit den Worten vom Autor des kleinen Prinzes zu sagen Der Affektion ist nicht dann erreicht, wenn man nichts mehr hinzufügen sondern wenn man Nichts mehr weglassen kann.

00:03:31: Diesen Satz finde ich einfach so unglaublich wahr und das ist es glaube Ich auch was mich immer an Songs so fasziniert.

00:03:39: Diese komprimierte Art des Storytellings wird wirklich in wenigen Worten richtig krasse Emotionen zu erzeugen, ich glaube das kennen wir ja alle diese Kraft von Musik also gerade eben gepaart noch die Worte mit der Melodie dass man wirklich so diese Emotion so krass spielen kann.

00:03:56: Also manchmal wird man dann richtig traurig oder eben auch so super

00:03:59: krass

00:03:59: happy und das finde ich total cool!

00:04:04: Und das macht für mich auch eben diese ganz besondere Kunst aus.

00:04:10: Und ja, natürlich eben auch dass man Storytelling in hier mehr Wegen ran.

00:04:19: Also man kann Storyteller nicht nur als Romanautor eben sein sondern wie gesagt auch als Songwriter.

00:04:26: Man können ein Storyteler sein mit Fotos.

00:04:29: also wie oft ich solche kleinen Art Photography bewundere und da auch wirklich in einem Bild so eine krasse Geschichte drin sehe die mich dann zum Teil inspiriert für meine Bücher.

00:04:41: Das finde ich wirklich sehr, sehr faszinierend auf dem Wahnsinn!

00:04:44: Genau also das sieht schon... Ich bin sehr begeistert von diesem heutigen Thema und auch sehr gehypt und ich hoffe ich habe sich jetzt auch so ein bisschen in die richtige Sprung gebracht für dieses wirklich sehr coole Gespräch mit Valar.

00:04:58: Ich wünschte jetzt ganz viel Spaß beim Interview.

00:05:02: Hallo Tobias herzlich willkommen bei Bücher und Sonntage.

00:05:08: Ja, ich kann einfach mal kurz die Geschichte auch erzählen wie ich überhaupt so auf dich auch zum geworden bin.

00:05:13: Ich war nämlich vor kurzem bei dem Event in der Olympia Halle mit Laura Marlina Seirella zu ihrem Podcast Happy Holy and Confident und hinterher habe ich dich quasi draußen auf der Straße entdeckt dass du ein kleines Konzert gegeben hast und wir standen da glaube ich fast eine Stunde.

00:05:30: und ja ich war dann so begeistert das gedacht hab' ja ich würde voll gerne mal mit jemanden übers Songwriting sprechen und genau das sind richtig angefragt.

00:05:38: Und heute bist du hier?

00:05:40: Ja voll schön, dass es klappt!

00:05:41: Das war auch für mich was echt ein wunderschöner Abend, weil da einfach krass viele super euphorische oder auch sehr liebevolle Menschen einfach mal unterwegs waren.

00:05:49: Und das sich dann doch irgendwie jeden Tag unterscheidet, wie nachdem welche Menschen unterwegs sind, welche Stimmung man dann halt so erschaffen kann wenn man auf der Straße seine eigene Musik spielt.

00:05:59: Genau

00:06:02: Magst du dich einfach mal den Hörer innen ein bisschen vorstellen und auch erzählen vielleicht wie du zur Musik kamst?

00:06:08: Was waren so deine Anfänge?

00:06:14: Ich war damals aus einem Tanzlager und haben mir so gemeinsam gesungen.

00:06:36: Eine hatte eine Gitarre dabei, die hatte stundenlang einfach mit Gänsehaut und dann dachte ich mir das will ich auch umdenken machen.

00:06:43: Und dann bin ich halt so Schritt für Schritt, bin nicht immer mehr in die Musik eingetaucht.

00:06:47: Am Anfang wollte ich eigentlich einfach die Songs spielen von dem man kennt und wo man dann gemeinsam singen kann.

00:06:55: Irgendwann hat es mich dann auch interessiert mich selbst durch die Musik nochmal mehr auszufüllen.

00:07:02: das was man selbst gerade fühlt einfach in eigene Songs einfließen lässt.

00:07:08: Und ja, deshalb war es sehr spät erst begonnen.

00:07:11: also ich habe mit der Musik schon relativ früh angefangen.

00:07:15: Ich hab so klassisches Klavier gelernt aber dann hat er so einen Klassik-Lehrer, wo man so aus seiner Haltung aufpassen musste und auch seine Fingerhaltung und dann immer Noten lesen.

00:07:27: Da habe ich mich ein bisschen dagegen gesträubt in meiner Freizeit sozusagen, mich nochmal so verbiegen zu lassen.

00:07:33: Irgendwann habe ich dann aber für mich entdeckt, dass man das ja gar nicht muss.

00:07:37: Man möchte gar keine

00:07:37: Routen an

00:07:39: Klavier zu spielen und kann es einfach nicht.

00:07:41: an den Klaviorken, kannst du ja irgendwelche Tasten drücken und dir einfach gefallen.

00:07:44: Du kannst dann einfach losfahren oder anfangen irgendwelchen Sachen zu komponieren.

00:07:48: Und das hat dann so ein bisschen in mir schon anfänglich so ein bißchen... Das erweckt!

00:07:55: Dass halt voll schön ist einfach mal irgendwie was selbst zu erschaffen.

00:07:59: So richtig ging's dann los als ich nach diesem Abend, wo wir viel gemeinsam gesungen haben, gemerkt hab wie schön die Menschliche Stimme ist oder auch Gitarre spielen.

00:08:09: Er begeistert, seine eigenen Lieder zu schreiben und dann jeden Tag nach Jahren viele Songs geschrieben.

00:08:26: Ein Album letztes Jahr fertig aufgenommen mit eigentlich meinem Lieblingsproduzenten in Deutschland.

00:08:32: Und dann dachte ich mir, nachdem ich der Ewigkeiten an meinem Zimmer so ein bisschen von gewerkt habe muss es auch mal die Welt rausgefahren werden.

00:08:42: Genau bin ich letztes Jahre mit einem Campervan das erste Mal alleine auf Reisen gewesen.

00:08:47: immer so von los gefahren Linda und dann so Kreuz und quer durch Deutschland, gesucht nach Flensburg.

00:08:54: Mich dann gefahren und es hat mal einfach so überall mein Album auf der Straße gespielt.

00:08:59: Das war für mich die Entdeckung wie am maximalen Freie.

00:09:03: ich habe das zügt nicht nur ganz

00:09:05: gut.

00:09:07: Mir das ist auch super cool dass du das gemacht hast mit der Reise.

00:09:11: was waren denn da so seine größten Aharmomente?

00:09:14: oder ist da irgendwas besonderes ein besonderer Erlebnis?

00:09:16: aber rausgestochen?

00:09:19: Ja auf jeden Fall.

00:09:20: also.

00:09:20: Ich hatte natürlich schon krass Angst beim Losfahren, weil das Auto so groß war.

00:09:24: Und ich kann so schlecht einpacken!

00:09:26: Ich hatte immer voll Angst vor Parkplatz-Zusehen.

00:09:28: und dann war der erste Tourstock, war so Lindo... Da dachte ich mir dann schon, dass ich angekommen bin.

00:09:35: Es gab nirgendwo nen Parkplatz.

00:09:37: Ich dachte mir, oh, es wird was.

00:09:38: Aber da hat es mir schon mal aufgefallen, wenn man sich Zeit nimmt, findet man egal wo an einem Parkplatz, also das hat eher etwas mit seiner internen Haltung zu tun.

00:09:48: Wenn man sich da nicht stressen lässt, dann kommt man eigentlich immer so ans Ziel.

00:09:51: Und dann bin ich halt so mit jedem Tourstopp, wenn ich an den Gesamtbrustern geworden.

00:09:58: So richtig tolle Momente die mir jetzt gerade einfallen waren einmal in Bramberg.

00:10:02: Da habe ich mich auf so eine Brücke gestellt, da hat jeder so eine Glas Wein in der Hand und dann trinkt man sich dort halt in der Mitte statt und genießt so den Abend.

00:10:13: und ich dachte mir ja, geil ist das schon generell als Grundsetting oder hab' ich da einfach angefangen Musik zu spielen?

00:10:19: bis wir uns wiedersehen, der so einen krassen Mitzingpart und den haben wir dann irgendwie alle gemeinsam auf dieser Brücke wirklich laut gesungen.

00:10:29: Und das war halt irgendwie krass weil es halt lauter Menschen waren die noch nichts von mir gehört haben in einer Stadt wo ich davor noch nicht war.

00:10:37: Das war so ein Ding wo ich mir dachte, ey voll schön einfach zum schönen Moment!

00:10:43: Ein Moment wo auch viel zu über Nachdenk ist als ich im Bremen gespielt habe an einem leicht versegneten Donnerstag.

00:10:50: da ist danach

00:10:52: eine

00:10:54: Raute gekommen.

00:10:55: Die war so gesagt, dass sie eigentlich in meinem Alter war.

00:10:59: Und die hat halt über den ganzen Körper gezittert und geweint... ...und das ist hier so berührt.

00:11:03: Und sie hat gesagt, was ihr jetzt schon seit Monaten und Jahren irgendwie dieses irgendwie ihre Emotionen so unterdrückt habt.

00:11:13: Und das für sie so ein Moment war, wo sie halt mal losgelassen hat.

00:11:16: Da ist richtig viel aus ihr rausgebrochen.

00:11:18: Das war für mich ja auch erstmal so einen überwältigen Moment weil ich meine, aus meiner Sicht habe da halt Musik gemacht.

00:11:28: Man weiß ja nie, was in anderen Personen währenddessen vor sich geht.

00:11:32: Das fand ich total schön, dass ich das erreicht habe und auf der einen Seite auch krass, weil man solche Personen normalerweise nicht so viele Zugang zu einem Konzertticket hat oder die meisten Konzerte, wo Leute hingehen kosten ja so viel Geld da.

00:11:51: Es war einfach ein krasser Moment.

00:11:54: Ein sehr menschlicher Moment.

00:11:58: Da denke ich oft über nach.

00:12:00: Ja, ist richtig schön wie du da mit deiner Musik auch berühren konntest.

00:12:04: Ich glaube das ist ja auch so dass warum wir alle Kunst machen weil wir das was wir fühlen nach außen tragen wollen und wenn es dann jemand anderen aufs erreicht ist eigentlich immer so der schönste Kompliment.

00:12:15: Ja ich finde es ändert.

00:12:16: bei mir ist es so dass ich wenn ich so normal rede habe ich meistens das Gefühl dass sich mich nicht so gut ausdrücken kann.

00:12:22: aber ich würde es viel lieber besser können Aus diesem Bedürfnis, dass ich mir dann denke, ich will mich eigentlich gut ausdrücken können.

00:12:31: Da entsteht dann irgendwie so Musik, wenn es dann halt irgendwelche Themen gibt die mich halt krass bewegen und die will ich gut ausrücken und ich schaffe das in der Sprache nicht.

00:12:41: Dann ist halt meine Sprache Musik und dann halt auf die Texte und dann kann ich halt auch solange über nachdenken

00:12:45: um das

00:12:46: Pfeilen bis ich halt irgendwann das Gefühl habe, hey jetzt trifft das genau das was ich ausdrücke.

00:12:53: Und dann ist natürlich schön mit Dingen, die man selbst gefühlt hat.

00:12:57: Irgendwie anderen Menschen krass damit weiterhelfen

00:13:02: kann.

00:13:04: Ja das fühle ich auf jeden Fall total.

00:13:06: Ich glaube es geht aber fast allen so, die irgendwas mit Worten machen dass man sich besser in geschriebener Sprache ausdrücken kann als jetzt um gesprochen werden weil man einfach wie du auch meintest mehr Zeit darum drüber nachzudenken und dann wirklich so die Worte auch auf dem Punkt zu formulieren.

00:13:23: ja was ich finde in der deutschen Sprache ist halt schwer wenn man die Texte schreibt wird habe ich auch das Gefühl, dass es super schnell in diese Schlagerrichtung geht.

00:13:33: Wo man Dinge nicht so ernst nehmen kann und ich finde... Dass man das Ziel ist, dass man halt ein Song schreibt wo man den man halt auch wirklich ernst nimmt, wo man sich reinlegen kann und nicht dieses Gefühl von... Ich weiß nicht, wenn ich nicht so Schlage höre dann ist das für mich wie so... Mach's mal so bisschen unangenehm, sag' ich jetzt mal!

00:13:56: Und das hab ich immer versucht zu schaffen und ich glaube, ich habe es auch ganz gut hingekommen.

00:14:03: Ja vielleicht magst du einfach mal auf ein bisschen erzählen wie generell das Songwriting funktioniert.

00:14:07: also zum Beispiel ich weiß wo vom Aufbau es gibt ja Fair Bridge Chorus aber ich glaub du kannst doch noch ein bisschen mehr dazu erzählen als ich?

00:14:16: Also natürlich gibt es so klassische Strukturen.

00:14:21: Ich finde eigentlich muss man jetzt...also es gibt genügend Songs die wirklich toll sind.

00:14:27: Man sollte sich nicht im Vorhinein gleich irgendwie einschränken lassen, wie das dann halt Intro-Verse, Bridge-Potos und dann nochmal.

00:14:37: Ich glaube man muss immer individuell daran gehen und sich denken was fühlt sich in dem Fall jetzt richtig an?

00:14:42: Und bei mir beginnt es meistens dass ich irgendwie am Klavier oder auf der Gitarre und bis mich etwas zu... und dann keine Ahnung, da kann es nicht genau beschreiben wieso das passiert.

00:14:59: aber man findet manchmal eine Melodie die einem einfach nicht so.

00:15:04: Dann ist es so Ich sag jetzt mal so eine Fantasiestraache, wie ein bisschen zwischenenglisch und bisschen deutsch.

00:15:14: Keine Ahnung was!

00:15:15: Einfach der Versuch irgendwelche Lauf dazu zu singen die sich halt irgendwie da

00:15:21: gut

00:15:22: mit den Gliedern, sodass es irgendwie etwas ganzes wird.

00:15:27: Und dann wenn ich das geschafft habe und mir denke hey diese Melodie an sich, die bewegt was in mir, dann beginnt halt Prozess wo ich versuche Worte zu finden in diese Melodie reinpassen und dir aber auch das ausdrücken, was ich halt gerade fühle.

00:15:44: Manchmal geht es super schnell, dann schafft man so einen Song in ein, zwei Tagen, dass man den Pferd macht.

00:15:50: Aber manchmal ist es auch so, dass du halt einfach überhaupt nicht vorankommst.

00:15:53: Sondern hast du irgendwie, sag jetzt mal, etwas klargeschrieben oder denkst okay, das könnte da klar sein?

00:16:00: Und dann hast du Strophen oder Ewigkeiten irgendwie nicht dran... Liegt das halt irgendwie rum in so einer Schublade Und dann fühlst du wieder in einem anderen Moment, was ähnlich ist.

00:16:13: Denkst du da wieder drüber nach?

00:16:15: Oder du hast ... Was ich auf Klass geholfen war, war dann irgendwann eine Deadline zu haben.

00:16:19: Dass man sagt hey der Song muss fertig werden und du musst dich jetzt so lange dran setzen, dass es halt fertig ist.

00:16:27: Ja, gliedet sich mit der Zeit den Text ein oder so.

00:16:32: Aber das ist nur bei mir so.

00:16:33: Es gibt bestimmt auch Leute die erst den Text schreiben und dann eine Melodie finden auf die Texte passt.

00:16:38: Oder was bei mir auch oft ist, ist dass ich direkt beim Melodieschreiben schon Wenn ich einen Schnipsel am Text habe, der schon eine gewisse Melodie hat und das dann beides simultan passiert.

00:16:50: Hier drinnen ist ein kleines Teil des Songs, aber ja so ungefähr.

00:16:56: Ja sehr spannend!

00:16:56: Ich hab mich nämlich auch gefragt was zuerst da ist die Lyrics oder die Melodie.

00:17:01: Wie ist es denn generell bei dir?

00:17:03: Weil wir AutorInnen, würd' ich mal sagen wären ja oft durch Songs inspiriert zu Szenen oder zu Ideen.

00:17:11: Woher nimmst du denn deine Inspiration?

00:17:14: Also ich finde, ich habe versucht tatsächlich wenig deutsche Musik zu hören.

00:17:18: Weil wenn du versuchst ein Song zu schreiben und du hörst viel Musik die sich in selben Schauen vielleicht jetzt mal bewegt.

00:17:26: Egal wo du anfängst denkst du direkt an diesen einen Song der hat es ähnlich gemacht oder der hat's ähnlich gemacht.

00:17:31: Und das ist eigentlich aus meiner Sicht was komplett schlechtes, weil du dann nie... Ich glaube wir leben heute zu einer Zeit da wurde eigentlich alles ruhig schonmal gesagt, egal wie es immer man findet immer einen Song, der das schon einmal gesagt hat Und wenn du dann versuchst, sich zu vergleichen mit anderen Bergen wie schon existieren, dann nimmt das deine ganze Energie irgendwie raus.

00:17:53: Weil du da denkst okay cool ich habe es hier was gesagt aber bei dem Anderen, da klingt es ja eigentlich besser.

00:17:58: Aber du vergleichst halt deine Songidee in einem Song der schon fertig ist und deswegen habe ich jetzt... Ich hab schon versucht jetzt dass ich mich die ganze Zeit das Gefühl habe, dass ich nur Papiere habe.

00:18:10: Ich habe früher viel Deutschmusik gehört also zurzeit habe ich viel so Australische Surf-Volkmusik, finde ich total spannend und dann geht es auch.

00:18:23: Ich find's tatsächlich das die schönsten Songzeilen sind so sehr gebräuchliche Sprachwendungen.

00:18:31: Ich finde gar nicht so dass man irgendwie was außergewöhnliches als Text machen soll sondern umso gewöhnlicher, umso besser finde ich.

00:18:41: Sollte aus meiner Sicht eher wirken wie ein ganz normales Gespräch wo jemand halt wirklich dir erzählt vorgeht, ohne dass man da jetzt irgendwie vom Wummschnörkeln sage ich jetzt mal.

00:18:54: Und was denn soll das halt nicht plumpi?

00:18:59: Deswegen mag ich auch Liebe zum Beispiel falsche Sprichwörter.

00:19:01: also wenn dann warte mal es geht anders aber man versteht trotzdem was man sagen will und das finde ich immer so sehr toll weil das passiert ja auf dem Alter.

00:19:12: Das ist falsch gebraucht.

00:19:16: So eine Sache liebe ich.

00:19:18: Ich mag es halt auch für gerne wenn ich ein Gespräch habe und ich finde irgendwie ein Wort toll was es lieber gesagt hat.

00:19:26: Ich hab mal eine Zeit lang in der Liste geführt mit Meinworts, der Woche.

00:19:31: Das kam immer aus Gesprächen.

00:19:33: Ja das ist

00:19:37: so witzig dass ihr das mit den Sprichwörtern gerade sagt.

00:19:39: ich führe nämlich tatsächlich auch ne Liste mit falschen Sprichworten für einen Roman weil ich da auch ne Figur habe die immer grundsätzlich falsche Sprichwerter sagt und das finde ich grad echt lustig.

00:19:52: mein lieblingsfalsches sprichwort war irgendwie wie man sich nicht grade mit Lorbeern bekleckert.

00:20:00: Ja, aber ich finde es macht direkt sympathisch.

00:20:02: Bei einem Song habe ich mit beiden Beinen fest auf dem Tanzbein stehen und dann war's beim Aufnehmen, dass da so viel Text war, dass man auch irgendwann mal Luft holen muss.

00:20:20: Und auf der Aufnahme ist das Fest gar nicht zuhause.

00:20:23: Aber ich weiß nicht, wenn sich die Witze kippt.

00:20:26: Und gleich schwiegst du, wie es mir gerade passt...

00:20:28: Was stellt denn für dich so beim Songwriting die größte Herausforderung dar?

00:20:32: Quasi, dass der Text mit der Melodie dann

00:20:35: matcht.

00:20:36: Ja auf jeden Fall.

00:20:37: also das ich habe so manche Songs, da hab' ich wirklich drei vier Jahre gebraucht bis sich das unten lagen will.

00:20:46: Ich habe so ein Song, der heißt wenn sie fliegt und dann geht es so ein bisschen darum um so eine Faszination wie man hat Wenn man einfach irgendwie einen Ständen durch die Stadt ziehen sieht.

00:20:59: jeder kennt was er sitzt in der U-Bahn oder so.

00:21:02: Und dann steigt jemand ein und man kennt die Person nicht.

00:21:04: aber irgendwie fängt dir die ganze Zeit dein Blick und dann versuchst du darüber irgendwie so eine Geschichte zu spinnen.

00:21:09: Und da ist es mir extrem schwer gefallen, in den Strophen dieses Gefühl in Worte zu packen.

00:21:16: Aber ich finde dass sich's dann nach drei vier Jahren habe ich's dann glaube ich endlich geschafft das zu machen und jetzt ist der Song schon draußen.

00:21:26: Aber auch krass wie viel Arbeit da drin steckt!

00:21:28: Ich glaub' es können sich viele nicht vorstellen, dass man wirklich drei vier Jahre an einem Song arbeitet... Also

00:21:33: es ist ja jetzt nicht so, dass ich jetzt drei vier jahre, für mich fühlt sie das so an wie so ein Ohrwurm, den du halt irgendwie in eine lange Zeit nicht aus dem Kopf bekommst.

00:21:45: So ne Mücke beim Einschlafen, die dich halt dann ein bisschen wach hält Du dir halt immer denkst hey ich will das eigentlich fertig machen, da nämlich in Stimmung bist oder auch manchmal einfach nur denkst du hast lange Weile und dann setzt sich das dran ist halt da weiterzumachen.

00:22:07: Super viele Songwriter, die es zum Beispiel gar nicht machen.

00:22:10: Ich freu mich auf der Songwriterin die sagt sie schreibt einen Song eigentlich immer fertig also hängt an und schreibt dann halt fertig.

00:22:18: aber ich bin da ein bisschen zu...ich weiß nicht bei mir nach so ein paar Stunden, besonders beim Textesschleiben, dann verliere ich irgendwie den Fokus und anders weiter.

00:22:30: Aber es ist tatsächlich nur beim Texteschleimen, wenn ich zum Beispiel komponiere, dann kann ich das Ewigkeit machen ohne dass ich den Fokuser vielleicht an zehn, zwölf Stunden arbeiten und merke dann am Ende, dass ich die ganze Zeit mich vergessen habe weil ich halt nicht da so reingelegt

00:22:44: hab.

00:22:45: Es sind auch Menschen, die dich quasi unterstützen und dir dabei helfen, deine Songs zu verbessern.

00:22:53: oder machst du's alles alleine?

00:22:55: Also ich hab das ganze Album, aber ich bin alle Texte selbst geschrieben und auch die selbst gemacht.

00:23:05: Und dann war ich an einem Punkt wo ich langsam gemerkt habe, jetzt wird langsam so ein Schuh draus und ich hab halt auch gemerkt dass es gar nicht sehr toll ist wenn man alles alleine macht.

00:23:21: oder erstes macht es so viel Sinn irgendwie Expertise von anderen Leuten reinzuziehen und das macht halt auch noch irgendwas wie bedeutsam hat was aus so nem Werk und da draufschaut und super viel Erinnerung hat.

00:23:36: Hatt ich damals angefangen, weil ich fand immer die Kombination zwischen Gitarre-Gesang und so Streichern wunderschön.

00:23:44: Dann hatte ich schon mal angefangen mit jemandem remote zusammenzuarbeiten, der zu Pellow eingespielt ist.

00:23:50: Ich habe ein bisschen Ideen vorprogrammiert aber der hat es dann wirklich eingespielt und auch noch solche Ideen einfließen lassen.

00:23:57: Das war die erste Zusammenarbeit, die ich gemacht habe.

00:24:00: Und dann habe ich mir gedacht, hey wenn du das wirklich... durchziehen willst, dann brauchst du auch jemanden der bei der Produktion fehlt.

00:24:09: Aus meiner Sicht ist das ein wirklich krasser Job.

00:24:11: Du brauchst so gute Ohren und musst so viel erfahren haben wie du Dinge miteinander arrangierst und halt auch dann mischt, sodass es halt nach dem klingt was wir alle gewöhnt sind zu hören, was halt eine krasse gute Qualität überall ist.

00:24:31: Und dann habe ich bei den Alben die mich schon mal inspiriert haben oder die ich halt wahnsinnig gerne gehört habe, weil ich halt recherchierte wer hinter der Produktion dann gestanden ist und dann hab' ich da drei Leute angeschrieben.

00:24:49: Ich hab denen so das was ich zuhause produziert hab geschickt gesagt hey ob sie sich vorstellen können mit mir zusammenzuarbeiten bei mir bei meinen Singles zu helfen.

00:24:59: und dann hat's mich schlöder tatsächlich der Mensch wo ich mir dachte war sehr krass weil es klappt auf so eine extrem förmliche Mail, die ich geschrieben habe.

00:25:10: Ich hab so sehr geehrter Herrsspieler und dann so ne riesige Mail wo ich halt mich vorgestellt hat und so, ja man hatte gar nicht mehr so... Jo, ihr kümmer rein!

00:25:20: So voll so... Oh Tobi, ihr kümmert rein!

00:25:23: Und dann, ähm, ja, hat das tatsächlich geklappt?

00:25:26: Und dann durfte ich das in Berlin aufnehmen.

00:25:29: also wenn ich dann insis-undleuchte dann dreißig Tage hinten im Studio bin mit so tollen Musikern ... alles dann begleitet, wie das halt eingespielt wurde.

00:25:39: So meine Ideen die ich hatte wurden dann halt auf denen noch mal ein bisschen ... ... angepasst erweitert.

00:25:45: Zum Beispiel kann kein Schlagzeug spielen aber hier ist es so ein bisschen programmiert bei mir und dann hast du halt jemanden der wirklich so verdammt gut Schlagzeuge spielen kann... ...und der nimmt halt deine Ideen und macht daraus dann halt schon was Krasses.

00:25:59: für mich sehr.

00:26:01: Ja richtig cool!

00:26:02: Und wie geht's dann quasi weiter am Ende wenn dann die Aufnahme Und Ludwig, fertig?

00:26:07: Also ist wie kommt man quasi der fertige Song auf Spotify und

00:26:11: Co.?

00:26:13: Also ich finde es immer witzig.

00:26:16: Man hat so eine Songwriter, da hat man so krass viele Schritte.

00:26:19: So, man hat so ne Phase oder schreibt man dann Songs.

00:26:22: Da hat man ne Phase, da produziert man an diesen Songs was ja jetzt gut arrangiert sind.

00:26:28: Dann hat man eine Phase, dann geht's darum die man die Aufgenommenen Spuren so mischt dass sie gut klingen.

00:26:35: Da liegt noch mal ne Phase wo es darum geht das man in diesem Song offene... laut Stärke bringt, die Konkurrenzwerk ist und das es auf allen Geräten gut klingt.

00:26:43: Das sind Sie im Mastering.

00:26:45: Das ist dann der letzte Schritt.

00:26:46: Dann hat man danach einen fertigen Song als Produkt.

00:26:50: Und dann ist es so dass man diesen Schritt, das eine Ton-Datei auf Spotify weiterbringt, das relativ easy mittlerweile.

00:26:57: Da gibt's so Distributoren also Plattformen da leidt man das hoch und die verteilen sich überall hin.

00:27:03: Und da hat man eine Phase wo es sagen geht nach dieser ganzen Arbeit die man da reingesteckt hat muss man noch irgendwie schaffen, dass es auch Leute hören.

00:27:12: Und das ist so die Phase in der ich aktuell bin und das ist aus meiner Sicht eigentlich die schwierigste Phase weil so viel gute Musik halt jeden Tag soviel auch neue Songs rauskommt und ich habe das Gefühl, dass alle Menschen sind eh schon so überladen mit Dingen, die sie irgendwie tun können, dass das wirklich schwer ist, dass man Leute dazu bringt, dass sie halt deine Musik hören.

00:27:36: Deswegen spiegt zum Beispiel viel auf der Straße, aber Deswegen, aber das ist doch ein krasser Vorteil, den ich sehe.

00:27:43: Wenn ich meine Musik auf der Straße spiele, weil ich dann halt mal Leute so wirklich so erreiche, die aus meiner Sicht Musik sein sollte, nämlich in einer persönlichen Erfahrung und da merke ich schon krass dass der Wert von Musik, der steigert sich enorm wenn man auch andere Leute hat, die damit singen können.

00:28:04: also wenn nicht irgendwie denselben Song und seisen Kaffee zweimal spielen und einmal singen ich das alleine.

00:28:10: Einmal singen da super viele Leute mit, dann kann man das nicht vergleichen was das erzeugt an Atmosphäre.

00:28:18: Deswegen ist es für mich eigentlich mein Ziel dass sich halt auch schafft das gehört und dass die Leute wiederfinden.

00:28:28: Gestern zum Beispiel habe ich eine Mail bekommen von einer Grundschullehrerin die einem Song von mir mit ihren Kindern im Chor singen will und das war für mich schon so ein Ding wo ich mir dachte okay krass Einfach für mich eine wahnsinnige Erde, dass so was passiert.

00:28:43: Und da folgt man sich dann auch von Dingen wie einigen ja schon irgendwie persönlich wichtig sind und dann macht es sich auch bisschen angreifbar, wenn man dann heutzutage irgendwas veröffentlicht, dass man das halt alles gemacht

00:29:00: hat.

00:29:02: Hat dich das beim ersten Mal eigentlich sehr viel Mut gekostet?

00:29:05: Dich so auf die Straße zu stellen und deine Songs zu spielen?

00:29:10: Das erste mal, als ich's gemacht habe war, da hab' ich jemanden bei einer WG-Party kennengelernt oder mit dem natürlich zwei Los gezogen.

00:29:18: Da kommen so zweite Leute mit Musik zu machen.

00:29:25: Das war auf jeden Fall leichter, weil es halt so zweit war.

00:29:27: Aber das war auf den Fall schon eine Überwindung.

00:29:33: Ich habe es dann eben für mich entdeckt, dass ich es auch voll schön finde, das alleine zu machen und einfach alle Zeit und Bock hast.

00:29:43: Schon so, dass die ersten Male kosten immer extrem viel Überwindungen aber halt auch nur die ersten C-E in zwanzig, dreißig Minuten häufiger macht.

00:29:58: Wenn du jetzt zum Beispiel einen ganzen Winter mal nicht straffend gemacht hast und dann fange ich wieder an so ein Gefühling, dann ist ja das erste Mal wieder ne krasse Überwindungs-.

00:30:12: Es ist natürlich schon auch so, dass wenn ich jetzt irgendwie das andere Stadt gehe.

00:30:22: Gibt es denn ein

00:30:31: Song von deinem eigenen, der dir persönlich am meisten bedeutet?

00:30:36: Also du sagen würdest, das war der wichtigste Song den ich bisher geschrieben habe?

00:30:40: Tatsächlich eigentlich überhaupt nicht.

00:30:42: Ich hab wirklich zwölf Songs auf dieses Album gebracht, die mir alle gleich viel wert sind und nur in unterschiedlichen... Das

00:30:53: finde

00:30:57: ich auch total schön!

00:30:59: Aktuell ist es so, wenn du mich fragen würdest ich müsste einen Song picken, Meistens am Herzen liegt, dann würde der sich wahrscheinlich jede Woche krass unterscheiden oder auch so durchrotieren.

00:31:12: Ja ich finde es so oft nicht

00:31:13: so.

00:31:15: Ja das stimmt!

00:31:16: Was wären denn so deine Tipps für alle die ebenfalls gerne eigene Songs schreiben möchten?

00:31:22: Also aus meiner Sicht, wenn ich so auf meinen Weg schaue, dann hätte ich gesagt... Ich hätte deutlich... Dann glaube ich sollte man sich nicht so viele Gedanken machen was schon existiert und was nicht sondern rufen das was einem im Herzen lieg zu schreiben Und ich nehme vielleicht sowas am Anfang nicht die Anspruch haben, dass es halt existieren.

00:32:16: Learning by doing, auch mal einen bewussten und schlechten Song schreiben, Dänzen setzen, was man schreiben will, mal etwas extrem Witziges schreiben, wenn so hundert schlechten Songs wird dann bestimmt ein guter.

00:32:46: Einfach mal machen, damit der Anfang ist.

00:32:56: Ja, ich find's gerade auch sehr faszinierend weil ich grade schon feststelle das wirklich war auch sehr viele Parallelen zum Bücher schreiben sind also gerade was du auch so meintest am Anfang auch seine Idee nicht mit einem fertigen Song vergleichen darf, so ist es ja auch wenn man quasi den ersten Entwurf für einen Roman schreibt.

00:33:12: Man darf das halt auch nicht vergleiche mit einem fertig lektorierten und veröffentlichten Buch.

00:33:18: Und auch was du meinst, dass die eigentliche Arbeit erst anfängt Wenn alles dann fertig ist mit dem Marketing.

00:33:26: Also so geht's uns glaube ich auch weil auch jeden Tag so viele neue Bücher veröffentlich werden und dass man da mich in der Masse runtergeht und ein bisschen Sichtbarkeit hat Uns Autor erinnern immer so mit die größte Herausforderung?

00:33:40: Ich glaube, dass das generell eigentlich jeder Mensch der irgendwas erschafft oder irgendetwas versucht an den Mann zu bringen.

00:33:47: Oder natürlich auch an die Frau ist extrem sehr schwierig.

00:33:54: Aber es war natürlich auch irgendwie eine klasse Vor- und Nachteile.

00:34:00: Früher war's halt so, dass vielleicht die Konkurrenz nicht so groß war aber du hattest halt deine krasse Gatekeeper.

00:34:04: Du konntest wahrscheinlich auch bei euch jetzt nicht einfach ein Buch veröffentlichen.

00:34:07: und musst du es erst durch irgendjemanden, der dir da irgendwie ein Siegel aufgedrückt hat.

00:34:12: Und meintest du, er kann's dann einfach mal machen und dann einfach schaun, dass auch jemand dann liest!

00:34:22: Es gibt auf jeden Fall so viel richtig gute Musik die das halt nicht geschafft wird, was sie gehört wird.

00:34:27: Das würde bei den Büchern auf jeden fall genauso sein.

00:34:31: Deswegen glaube ich, ist es auch einfach krass wichtig, dass man im letzten Schritt noch einmal etwas, was man ja selbst kras wertschätzt eben auch irgendwie eine Bühne.

00:34:49: Aber man darf es nicht irgendwann vertreiben, also ich glaube das... Man hat ja heutzutage nie das Gefühl dass du irgendwie mal genug gemacht hast, wenn es dann in Richtung Social Media geht ist ja immer mehr besser und ich denke mir immer so, das ist alles kein Sprint oder muss die Dinge machen, die man halt gerne mag, dann kann man das auf lange Sicht durchziehen und niemanden weiß, wenn da irgendwie ein paar Monate bekommt.

00:35:20: wie alle sind meine Balance!

00:35:23: Das stimmt.

00:35:23: Ich glaube, auch wenn man es wirklich so aus Leidenschaft macht, dann merken die Menschen das auch, dass es authentisch ist und dann brennt man halt nicht so schnell raus denke ich, wenn man wirklich ... das macht weil man so viel Freude dran hat.

00:35:35: Ja aber ich glaub es gibt auch echt viele Leute, die dann irgendwann mit die Lust verlieren da dran sag' ich's mal.

00:35:43: Ich meine ich kann das krass nachvollziehen, aber ich finde ja eh schon soviel Arbeit dabei.

00:35:50: Das ist halt ein hartes Haft.

00:35:54: Manchmal muss der auch sein also... Schwieriges Thema!

00:35:57: Ja?

00:35:58: Ja ich denk auch, also das oftmals die Folgreichsten sind nicht die, die am talentiertesten sind.

00:36:04: Sondern einfach die, denen ich aufgegeben habe und bei sehr vielen Menschen sieht man das auch nicht, dass man wirklich schon seit zehn Jahren Kunst macht oder seit fünfzehn Jahren Kunst gemacht hat und dann halt erst der Erfolg kommt.

00:36:13: Also es ist ja voll oft so, dass es nicht gleich mit dem ersten Versuch klappt sondern es sind einfach Menschen, die das auch schon jahrzehntelang machen und irgendwann haben sie halt den Durchbruch.

00:36:23: Ich versuche für mich Erfolg daran zu definieren.

00:36:27: Dass man das irgendwie krass macht.

00:36:34: gesehen haben, weil dann wird man glaube ich schnell auch deprimiert.

00:36:37: Ich glaube es geht ja darum was du halt selbst super stolz bist und dich krass wieder findest.

00:36:43: in dem was du gemacht hast ist halt eher so ein Gefühl dass man halt Dinge teilen will.

00:36:53: Ich finde es oft ein bisschen die Gesellschaft misst Erfolge mal extrem schnell in Zahlen.

00:36:59: wie viel Geld hat man damit?

00:37:03: und das muss er auch

00:37:03: gar nicht sagen.

00:37:07: Wie sind denn jetzt deine Pläne noch für dieses Jahr?

00:37:09: Weil ich glaub dein Debütalbum ist ja noch nicht erschienen das kommt erst noch raus.

00:37:13: Genau, ich wollte es eigentlich das Letzten im September.

00:37:17: Zum einen habe ich mir den Fuß sehr optimistisch wie Naid an Dinge dann doch nicht selbst gelernt, okay?

00:37:31: Da deutlich meine Zeit einplanen müssen und dann habe ich mich halt Gedanken gemacht.

00:37:35: jetzt so über dem Winter was ich eigentlich wieder machen will.

00:37:39: mein Ziel ist auf jeden Fall dass ich versuche in München meine Community so auszunehmen.

00:37:47: Dass man am Ende des Sommers davon nicht schafft, dass man halt gemeinsam meine Songs aussehen kann.

00:37:50: Das hat wunderschön für mich und ich will viel Wohnzimmerkonzerne mehr spielen.

00:37:56: Ich hab angefangen Ich hab davor in meinem Leben nie wirklich rausgeplant.

00:38:00: Ich habe jetzt einen Kalender, wo schon überall drinsteht, wo ich was spiel und habe mich auf viele Dinge beworben.

00:38:06: Ich spiele dann zum Beispiel in Würzburg beim Strafenfest.

00:38:11: Das ist für mich voll schön weil ich fand letztes Jahr dort wunderschön war als ich da strafend gemacht habe.

00:38:20: Wiedersehen dieses Jahr so veröffentliche, dass ich von mir sagen kann, ja... Jetzt die letzte Tage meine Venüle in einer Lettering-Art, das wir es dann auch auf Venül geben oder so Dinge, die ich halt machen will.

00:38:50: Merkt ihr auch schon jetzt, dass wenn es dann mal so ist, das ich gesagt habe.

00:38:53: Ich habe bis jetzt alles veröffentlicht und da freue ich mich schon drauf.

00:38:58: Da geht natürlich wahnsinnig viel Druck.

00:39:06: Ja, ist natürlich auch schön, wenn man das fertige Produkt, also quasi das Menü in den Händen hält.

00:39:11: Ich glaube, das ist auch nochmal ein ganz besonderer Moment.

00:39:13: Voll!

00:39:13: Also das ist wirklich eigentlich der Hauptgrund, wieso ich das unbedingt machen wollte.

00:39:20: Du hast soviel Zeit investiert und wenn du am Ende Wave-Datei auf einem PC drum liegen kannst wenn du Musik machst.

00:39:29: Das ist schon irgendwie das Gefühl und so, wir haben uns sehr echt Mühe gegeben beim Design auch von der Mühe.

00:39:38: Ich finde dass es das nochmal, was ich mit dem Album irgendwie als Grundgefühl irgendwann wirklich fertig in meinen Händen.

00:39:53: Ja, dann bin ich auch schon gespannt!

00:39:55: Wo finden dich denn interessierte Hörerinnen?

00:39:58: Also dich und deine Musik?

00:39:59: Wo bist Du überall auf Social Media unterwegs?

00:40:02: Also aktuell ist es so, dass ich mein Hauptaccount mache.

00:40:10: Wahrscheinlich ins Instagram, da ist Zahlermusik Meine Musik hören, sei einfach zahler würde ich freuen wenn ihr mal rein gehört.

00:40:36: Ja ich pack die Links auf jeden Fall in die Show notes zur heutigen Episode und kann auch euch nur empfehlen mal reinzuhören!

00:40:43: Genau dann hätte ich jetzt zum Wokschluss noch für dich die Frage, die ich all meinen Gästen stelle und zwar wie sieht denn für dich ein perfekter Sonntag

00:40:53: aus?

00:40:53: Das ist eine sehr gute Frage.

00:40:55: also ich schlafe auf jeden fall immer aus.

00:40:58: Ich bin am liebsten noch irgendwas was mit Kuscheln zu tun hat so auf jedenfall musste auch das sei es In der Katze und am besten, also wenn das Wetter schön ist dann bin ich auf jeden Fall nochmal im.

00:41:17: Musik machen, drücken durch Strafen oder essen gehen finde ich auch immer wahnsinnig schön.

00:41:26: Ich finde tatsächlich gestern diesen ersten Podcast gemacht dass heute mit dir, ich finde es auch irgendwie durch das Auffield unterbringen mal ein bisschen über die Themen reden nicht zu spät schlafen wie du wieder empfinden bist

00:41:51: Ja, also ich glaube gar nicht so viel anders.

00:41:52: Also auf jeden Fall auch ausschlafen ist es immer sehr wichtig.

00:41:55: und dann finde ich Sonntags ist immer so ein Frühstückstag.

00:41:58: Ich mag das wohl gerne wenn man vielleicht auch länger sitzt eher brunchmäßig Und wir gehen halt auch sehr gerne bei schönem Wetter dann raus und machen irgendwie eine Wanderung in der Natur oder einfach am See.

00:42:09: Das fühle mich so ein perfekter Sonntag.

00:42:12: auf jeden fall eher offline sein und einfach mal so genießen sich treiben lassen

00:42:20: Obwohl ich mittlerweile nicht mehr so der fünftigste Mensch bin.

00:42:24: Ich fühle dann einfach wahrscheinlich direkt Mittagessen von dir aufstehen, aber sonst darf ich es auf jeden Fall unterschreiben.

00:42:31: Ja das kann man ja auch so machen genau.

00:42:35: Ich danke dir dass du heute hier im Podcast

00:42:37: bist und

00:42:38: ich wünsche dir auf jeden fall schon mal ganz viel Erfolg mit dem Debütalbum!

00:42:41: Ich werde's mir auf jedenfall anhören.

00:42:43: und ja auch danke dass du so deinen Wissen mit mir und den Föhrerinnen geteilt hast.

00:42:48: Super gerne!

00:42:48: Sollte mir eigentlich die Spaß machen?

00:42:49: Dann gibt dich eine Einladung.

00:42:51: Ich bin auch mal gespannt, was die anderen Leute so gesagt haben.

00:42:55: Es ist ja dein Shopper hier!

00:43:01: Schreibt mir doch super gerne mal in der Kommentarfunktion auf Spotify ob du Bia schon kanntest oder ob du dir vielleicht jetzt auch gleich mal seine Musik anhörst.

00:43:12: denn das würde mich natürlich riesig freuen entweder dann wenn du dich schon auf Spotify unterwegs bist vielleicht auch gleich einmal ihn suchst und dir ein paar seiner Songs anhörste ob du vielleicht auch selber Songs schreibst.

00:43:24: Das fände ich natürlich richtig cool, wenn unter meinen HörerInnen jemand dabei ist, der vielleicht auch Songs schreibt und jetzt durch das Gespräch inspiriert wurde?

00:43:34: Genau!

00:43:35: Und dann wollte ich noch so ein bisschen erzählen, was alles so los war.

00:43:39: Seit der letzten Podcast-Holge so gefühlt es wirklich richtig viel passiert.

00:43:42: also... Ich habe in einer Fälle eben gefeiratet und ja, das ging wie schon einfach so einen krasser Schritt auch.

00:43:52: Ja, immer noch fühlt sich so ein bisschen komisch auch an, muss ich sagen.

00:43:55: Weil jetzt eben auch eine Doppelnamenfarbe und... Ich weiß nicht wie es den anderen so geht.

00:44:02: So einer Namensänderung oder auch nur Doppelnamen.

00:44:05: Aber das ist schon irgendwie ein komisches Gefühl auch.

00:44:08: Da muss ich mich glaube ich noch so ein wenig dran gewöhnen!

00:44:10: Und ja momentan planen wir unsere Reise nach Plante Denn Ende Juni geht es in meine Herz mit Sht!

00:44:20: Edinburgh.

00:44:22: Dort werden wir uns einen Automieten und die Freelance erkunden.

00:44:25: Also, falls du da gerne nichts verpassen möchtest, dann folgt mir unbedingt auf Instagram.

00:44:30: Da wäre ich definitiv Fotos- und Reiseupdates in meine Story posten.

00:44:34: Das ist einfach mega cool!

00:44:36: Ich war ja wie gesagt schon ein paar Mal im Schottland.

00:44:39: Daraus ist auch aus dieser Liebe zu Schotland meine Visitila Reihe entstanden wie in Edinburgh spielt, also Buxton Scones und Holmes'n Kisses.

00:44:51: Das sind wirklich zwei absolute Herzensbücher von mir!

00:44:55: Und falls du die noch nicht kennst, würde ich mich auch super freuen wenn du sie dir einmal genauer anschauest.

00:44:59: Wenn bei Edinburgh war das Komische bei mir, das hatte ich wirklich noch nie, dass als ich dort das erste Mal gelandet bin hat es sich angefühlt, wie nach Hause kommen, obwohl ich ja noch nie dort gewesen war.

00:45:10: Und aus dieser Verbundenheit Und dieser Begeisterung auch für die Stadt und die Highlands ist dann eben meine Visitila-Reihe entstanden.

00:45:22: Ich würde auch immer noch sagen, dass es eines der besten Reihen ist, die ich jemals geschrieben habe – also in Wuxenskons geht das auch um ein sehr wichtiges Thema, was damals als ich das Buch veröffentlicht habe tatsächlich noch niemand im deutschsprachigen Raum behandelt hat.

00:45:39: Zumindest kannte ich kein einziges Buch.

00:45:44: Die erste war, die das so repräsentiert hat als deutsche Autorin und zwar geht es an den ersten Buch um Asexualität.

00:45:52: Und in Wahn zwei geht's um auch ein sehr wichtiges Thema und zwar um eine allein erziehende Mama.

00:45:58: also wenn dich solche Themen sprechen mit so fragenden unabhängigen Frauen und mit einem super schönen Setting dann bist Rucksons Grounds & Poems & Kistes auf jeden Fall dein perfektes Summer Read.

00:46:14: Beim eins hat die Protagonistin Emily ein Büchlercafé, in dem sie auch Scones verkauft.

00:46:20: Daher auf der Name Buksen Scones.

00:46:23: und ja ich liebe einfach wirklich das ganze Setting!

00:46:28: Und wer lernt da auch richtig coole Highlights für euren nächsten Edinburgh-Besuch kennen?

00:46:33: Also wirklich da findet man eben so Tipps wie dass es total schön ist bei Sonnenuntergang auf dem kalten Hill zu sein Und die Aussicht über die Stadt zu genießen, also dieses Buch ist perfekt.

00:46:47: Ihr plant tatsächlich mal nach Edinburgh zu reisen Denn dann könnt ihr euch da ganz viele Inspirationen für schöne Orte mitnehmen und nebenbei erfahrt ihr halt auch noch so richtig Schöne Liebesgeschichte als es einfach so ein Richtig tolles Feelgood-Buch.

00:47:04: Also wenn ich eine Reihe geschrieben habe Die Cozy Romance ist, die viel gut ist Dann ist es diese Reihe.

00:47:11: Ja ihr könnt euch dann wie gesagt einfach in die Rilands in Schottland verlieben und natürlich auch in the Love Interests von meinen beiden Protagonistinnen.

00:47:24: Und was in den Büchern natürlich auch nicht fehlen darf, ist eine ordentliche Prise Humor.

00:47:29: Also es sind wirklich so locker leichte humorvolle Bücher auf!

00:47:32: Ich packe euch die Links zu den beiden Bücheren zur Buxen Scones and Poems & Kisses auf jeden Fall an.

00:47:38: die Show Notes für heute Episode.

00:47:42: Und ein weiteres großes Highlight für mich war, denn das kam tatsächlich einen Tag vor der Hochzeit an.

00:47:47: Mein Belegexemplar von der Hardcover-Ausgabe von der Phoenix Saga in dem ja alle drei Bände findet also Feuer, Phoenix Eis, Phoenix und Sturm, Phoenix.

00:47:58: Ja, das war auch irgendwie einfach nochmal so'n krasses Gefühl mein erstes Hardcover den Händen zu halten und es sieht halt einfach So mega schön aus durch die Kupfermetallfolien für Edelung.

00:48:09: ich meinte dann auch zumal Aber er war ja noch verlobter zu meinem Verlobten.

00:48:13: Ich weiß nicht, ob ich es irgendwie gar nicht glauben kann, dass das jetzt wirklich mein Buch ist?

00:48:16: Weil's sieht so aus... Ja!

00:48:18: Wieso?

00:48:19: Keine Ahnung, wie das Buch einfach von einer Spiegelbestsellerautorin.

00:48:24: Also es sieht einfach so krass toll und besonders aus, als ich meinte, woher?

00:48:28: ich kann irgendwie das gar nicht richtig glauben.

00:48:30: Das ist mein Buch unskmal der, was sind das denn für Losermeizel?

00:48:34: Und ein bisschen hat er auch recht.

00:48:37: Natürlich sollte ich schon dran glauben, Bücher haben darf und verdiene.

00:48:43: Und ja, ich bin auch wirklich sehr stolz drauf, muss ich auch mal hier gestehen auf zehn Jahre Phoenix Saga und diese wunderschöne Jubiläumsausgabe.

00:48:54: also die solltest du auch auf gar keinen Fall verpassen denn sie ist echt ein Highlight im Bücherregal Ja!

00:49:01: Und dann haben wir schon in der nächsten Episode Also in der Juni Ausgabe, die hunderte Podcast-Folge.

00:49:09: Das ist auch noch mal so ein richtig krasser Meilenstein, den ich damals, als ich im Januar zwanzig diesen Podcast gestartet habe, niemals geglaubt hätte, dass ich ihn einmal erreichen würde.

00:49:19: Ich meine es wäre jetzt auch schon sechs Jahre später, sechs eineinhalb Jahre später und ja ziemlich exakt sogar am Juni, sechs und ein halb Jahre später die hundertste Podcast Episode.

00:49:31: Wahnsinn!

00:49:32: Und da darfst du dich auf jeden Fall auch schonmal... Freuen und gespannt sein.

00:49:39: Und ja, wie immer dann jetzt am Schluss noch die Bitte an dich, dem Podcast in deinem Podcastplayer deiner Wahl zu abonnieren, damit du keine zukünftigen Episoden mehr verpasst.

00:49:49: Und mir lasst mir auch sehr gerne eine Beglattung.

00:49:53: Denn überall wo man Podcasts fahren kann, kann man sie auf bewerten!

Über diesen Podcast

Bücher & Sonntage ist der Podcast für alle, die Bücher lieben. Hier findest du spannende Autoreninterviews, exklusive Hörproben und natürlich jede Menge Inspiration für deine nächste Sonntagslektüre.
Du erhältst exklusive Einblicke in den Entstehungsprozess eines Romans, es werden Marketingstrategien besprochen, Schreibtipps für dein Buchprojekt geteilt und vieles mehr. Ich helfe dir dabei, dich im Buchveröffentlichungsdschungel zurechtzufinden, damit der Traum vom erfolgreichen Schreiben wahr wird.
Neue Episoden erscheinen immer am zweiten Sonntag des Monats.

Julia Zieschang ist Autorin von Jugend- und Liebesromanen. Sie liebt es, über Bücher zu sprechen, sich von ihren Podcast-Gästen inspirieren zu lassen und ihr Wissen mit anderen zu teilen.
Besuche die Autorin auf ihrer Website: https://juliazieschang.de/
Oder auf Instagram: https://www.instagram.com/juliazieschang/

von und mit Julia Zieschang

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